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Kardanmomente eliminieren bei Motorräder

 

Motorräder mit Kardanantrieb haben neben den bekannten Vorteilen auch gewisse Nachteile, wie z.B.: die große Masse des Endantriebes, was sich ungünstig auf die Federung auswirkt.

Ausserdem läuft eine Kardanwelle, wenn diese abgewinkelt wird, immer ungleichmäßig und verringert das Drehmoment. Auch die notwendige Schiebemuffe auf der Kardanwelle, die sich bei jeder Dämpfung aufgrund von Längenänderung bewegt, vernichtet Drehmoment.

Gelöst werden von uns diese Problematiken, indem einfach der gesamte Antriebsstrang unbeweglich fixiert wird und die Kardanwelle mit der Getriebeausgangswelle und dem Tellerrad fluchtet, ein Kreuzgelenk und Schiebemuffe ist daher überflüssig.

Die Dämpfung funktioniert, indem Schwerpunktnahe eine Schwingenlagerung angebracht ist, an dem der gesamte Antriebsstrang pendelt. Aufgrund der Hebelwirkungen mit annäherndem Kräfteausgleich Motor/Endantrieb lastet geringes Gewicht am Hinterrad und die Dämpfung kann sehr sensibel ansprechen, ausserdem ist ein sehr großer Federweg möglich ohne dass der Antrieb auf die Federung einfluss nimmt.

Der immense Aufwand einer Momentabstützung gegen die auf- und abschwingende Bewegung des Hecks ist nicht mehr notwendig.

Eine Eigenart der Konstruktion ist, dass der Motor ebenfalls etwas mitpendelt, ausserdem muss die Verbindung zwischen dem Schalthebel am Getriebe und dem Fussschalthebel flexibel gestaltet sein.

 

 

 

 

Oktober 2025